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en mich daß ich Sie heute Morgen aus einer unuͤberlegten che Ca⸗ Delicateſſe belogen habe. Philemon liebt t nin, Sie nicht. Sie wuͤrden nur ungluͤcklich werden llen ſih als ſeine Gemahlin, denn ich kenne ſein Herz und weiß, daß es ewig mir ergeben ſein wird. Um n, wo Ihres Herrn Vaters ehrendes Vertrauen zu ſchonen, an ihrer hat er die Liſt gebraucht in meinem Namen zu ſchrei⸗ et anzl⸗ ben. Was er Ihnen aber ſchrieb, mein Fraͤulein, ude be⸗ iſt die Wahrheit. Er wollte Ihnen und mir eine zie war Kraͤnkung erſparen. Ich aber habe mich von mei⸗ ner Liebe zu Philemon hinreißen laſſen, Sie zu Scph täuſchen, aber ich erkenne, wie ſtraͤflich es waͤre, in fndn. der Meinung Philemon gluͤcklich zu machen, Ihr ſfun— eigenes Lebensgluͤck, das mir und Philemon theuer iſt, aufzuopfern. Ob zwar mein geliebter Freund nuben durch keinen Eid an mich gebunden iſt, ſo iſt er doch nicht im Stande mein liebendes Vertrauen in en ihn zu verrathen, indem er mich, die ihm Alles ge⸗ 6 opfert, einſam und verlaſſen einem grauſamen Schick— vitmte ſal preisgaͤbe. Ihre ergebene Dienerin beſchl Baucis.“
re: 5 it Der Brief, unter tauſend Thraͤnen geſchrieben, war
beendigt. Aber Philemon befahl ſeiner Freundin, welche ſich nun in ſeine Arme ſtuͤrzen wollte, ihn ordentlich zu ſiegeln und zu adreſſiren. Dann uͤbergab er ihn einer Dienerin mit der Weiſung, ihn augenblicklich in
Hetſ⸗


