Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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gebrochen haͤtte? Nein, Madame, Sie taͤuſchen mich nicht das iſt es nicht, was Sie bewegt, ſolche Ca⸗ balen zu ſchmieden, Liebe zu mir iſt es nicht, nein, Haß, Sie ſind meiner uͤberdruͤſſig, Sie wollen ſich meiner entledigen, das iſt es.

Philemon hatte jetzt den Punkt getroffen, wo Baucis verwundbar war. An einem Zweifel an ihrer Liebe mußte ihr Widerſtand, Philemons Opfer anzu⸗ nehmen, ſcheitern mit frommer Schadenfreude be⸗ obachtete Philemon die Wirkung ſeiner Liſt. Sie war vollkommen.

Laut weinend warf ſich Baucis auf das Sopha und konnte vor Schluchzen lange keine Worte finden.

Gott verzeih' Ihnen dieſe Grauſamkeit! ſtam⸗ melte ſie endlich.

Schnell den Eindruck des Augenblicks benutzend, fuhr Philemon mit etwas gemildertem Tone fort.

Und wenn Sie mich wirklich lieben, ſo geben Sie mir einen Beweis davon.

Fordere was Du willſt, Philemon, ſchwaͤrmte Madame Baucis,mein Leben, Alles

Alſo ſetzen Sie ſich an Ihr Schreibpult, befahl Philemon,und ſchreiben Sie, was ich Ihnen dictire!

Baucis gehorchte.

Philemon dictirte:

Mein Fraͤulein! Verzeihen Sie es meinem gekränkten Herzen,