Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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mon. Und weinend wollte ſie ſich in ſeine Arme ſturzen aber Philemon wich ſtreng zuruͤck und fuhr fort:

Mein Gluͤck, mein Gluͤck? Und das wollen Sie wider meinen Willen machen, gleichviel, ob mich dieſes Gluͤck ungluͤcklich macht oder nicht, und dann, wie Madame, Sie unterſtehen ſich mich zu verleumden? Wiſſen Sie, daß Sie unverſchämt gelogen haben? Zu ſagen, daß ich dieſes Fraͤulein leidenſchaftlich liebe haben Sie das nicht geſagt? He?

Ach mein guter Philemon, hoͤre mich! ſagte Madame Baucis mit einem flehenden Blicke,ſtoße Dein Gluͤck nicht von Dir, glaube mir, ich habe es in guter Abſicht gethan: mein Himmel, ſoll ich denn, ich, die ich Dich ſo liebe, ein Hinderniß Deines Gluͤckes ſein! Das Fraͤulein iſt ja ſo ſchoͤn, liebens⸗ wuͤrdig, reich, ihr Vater kann Dich gluͤcklich machen, alle Deine Wuͤnſche werden in Erfuͤllung gehen, Du wirſt reich und geehrt ſein, und ich werde mich Deines Gluͤckes freuen. Was kann ich denn Dir bieten, eine arme Witwe, ſoll ich denn Dir zur Laſt werden? Soll ich wuͤnſchen, daß Du mich als die Klippe be⸗ trachten mußt, woran Dein ganzes Lebensgluck ſchei⸗ tert? Philemon, ich bin ja nur gluͤcklich, wenn Du es biſt.

So, Madame, alſo haben Sie eine ſo gute Mei⸗ nung von mir, daß Sie glauben koͤnnen, ich meiner⸗ ſeits könnte gluͤcklich ſein, wenn ich Ihnen das Herz