Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

n Sarah eicht ge⸗ Weiber

Knabe, fit S⸗ ſi ſchi⸗ nd wirt und lge Tieſe litlic ſe ſonn⸗ Vuſſrs ic, wun⸗

ſn, auf neinhet. vpi be⸗ ſhe w wihin eit, ein Doch

d nuc , ubehu

3¹3

in Freude, ſann und laͤchelte, und ſank in Sem's Umarmung.

Sie ſprachen Nichts, aber ihre Thränen faͤrbten die erſten Roſen der neuen Erde roth, und ihr Ent zuͤcken nahm kein Ende und fand keine Worte. End⸗ lich aber ſprach Sem traurig:Und wo iſt Elim, Dein Vater? Wird Dein Herz nicht ewig um ihn trauern? Sarah aber dachte eines Traums, worin ein Engel ihr Elim's Seele gezeigt, verſohnt mit Gott und gereinigt weilend in ſeinem Schooße, und ſie ſprach ſuͤß laͤchelnd in Sem's Umarmung ſinkend: Sem, ich werde nicht trauern, denn er iſt unter den Gluͤcklichen. Dir allein gehort mein Herz, und ich habe fuͤrder keinen Gedanken, als Sem, und ich werde Niemand mehr angehoͤren, als Sem, und ich werde Niemand ſo lieben, als Sem und Gott!

Armer Dichter! Wie vergeblich iſt Dein Bemuͤ⸗ hen! Ich fuͤhle es, die letzte Lebenskraft in mir habe ich verbraucht fuͤr den Vortrag dieſes Gedichts. Ich dachte ſie zu erſchrecken, ſie zu ergreifen! Ich fand aber an ihnen nur noch Leichname. Schrecklich iſt es alſo beſchloſſen, daß dieſes Geſchlecht ver⸗ derben, unwiderruflich verderben ſoll! Einige ſagten ganz kalt, als ob ſie dieſe Worte nichts angingen: ſchoͤn, recht poetiſch; Andere ſchlichen ſich hin⸗ weg, um Karten zu ſpielen, noch Andere blieben ſtumm und verbargen ſich. Nur ſie ſie allein