Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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ſeinen Knochenarmen, erſchien der Tod auf der Erde und begehrte Elim's Leben, und rief mit Donner⸗ ſtimme:Gott iſt, und ſein Gericht iſt ewig!

Und der Sturmwind trug Elim's zerſchlagenen Leib auf des Berges hoͤchſten Gipfel. Da wich die Nacht von der Erde, die Winde flohen in der Meere Schooß und die Blitze erloſchen. Ein Engel beruͤhrte ſein Ohr, und es hoͤrte, und ſeine Augen, und ſie ſahen, ſahen ein weites, wuͤſtes Meeresgrab, die Erde, ſahen vertilgt des Lebens letzte Spur, und alle Triften und Berge begraben, und alle Thiere verſchlungen, und keinen Vogel in den Luͤften, und der Himmel woͤlbte ſich ſtumm und herrlich uͤber der Erde, und Gottes Geſtirn prangte in Majeſtät am Himmel. Da ward es licht in ſeiner Seele, und er betete und dankte Gott fuͤr ſein Gericht, und ſchmach⸗ tete nach dem Tode. Da ſpuͤhlten ihn mitleidig die Wogen hinweg, und die Engel trugen ſeine Seele empor zu Gott.

Und vierzig Tage und vierzig Naͤchte ſtand das Waſſer auf der Erde, da öffnete Noah eine Luke in ſeiner Arche, und ſah hinaus in das Licht der Welt, und Sem ſtand bleich in ſtillem Gram bei Noah, und blickte hinaus auf das Meer, und bat Gott um Sarah, und ſprach wie ein Kind im Weinen:Noah, wo iſt Sarah? Kein Weſen lebt auf der Erde, außer uns, und Alles bedeckt das Meer, und vierzig Tage