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das meinige.“ Da erſcholl Noah's Stimme mächtig und rief dem Sohne zu:
„Sem, willſt Du freveln gegen mein Gebot? Willſt Du hinziehen in die Grauen der Verwuͤſtung, mit meines Fluches Laſt auf den Schultern? Er wird Dich zu Boden werfen auf Deinem Wege. Laß dem Weibe ſeinen Willen. Will Gott ſie ſchuͤtzen, ſo wer⸗ den die Fluthen vor ihr weichen und die Thiere der Wuͤſte vor ihr entfliehen. Stürzt ſie in Abgruͤnde, ſo wird der Wind ſie tragen, und faͤllt ſie in das Meer, ſo werden die Wogen ſie wiegen auf ihrem Arm und ſie Dir zuruͤckbringen, denn kein Menſch mag ſich ver⸗ derben ohne den Willen Gottes. Sem, gehorche!“*)
Und Sem brach zuſammen unter dem Gewichte des Gebotes, und Sarah drückte ſein Haupt an ihre Bruſt, und ihre brennenden Lippen verſchlangen ſeine in Thraͤnen gebadeten Kuͤſſe, und Sarah entfloh aus der Arche.
Als aber die Nachbarn Noah's ſahen, wie die Fluth auch eindrang in ihre Haͤuſer und ihre Lager hinwegfuͤhrte, ihr Vieh ertränkte, ihre Saaten begrub
*) Pier erſchallt die Stimme gewaltiger Gottesfurcht, es iſt der Geiſt, der allein die Menſchheit retten oder ihre Wie⸗ dergeburt nach einem, wie es ſcheint, beſchloſſenen untergange vermitteln kann. Noah rettet aus der Suͤndfluth den Glauben an Gott.
Wien. 1. Bd. 22


