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in die Weichen ſtieß. Ueberall auf der ganzen weiten Erde tauſend und tauſend Greuelſcenen, Geſchrei der Verzweiflung, Gebete, Hilferuf und Fluͤche! Wo Ret⸗ tung moͤglich ſchien, ward ſie durch Aufruhr ver⸗ eitelt!
Verzweiflungswahnwitz ſteckte die Haͤuſer in Brand, mißhandelte Jungfrauen und Kinder, zerſtoͤrte die Fahrzeuge, welche die Noth erfinderiſch gezimmert, und die uͤberladen in der Stroͤmung unter dem Ge⸗ ſchrei der Ertrinkenden zu Grunde gingen. Immer heftiger tobte der Sturm, loſchte die Fackeln aus, fachte den Brand der Menſchenwohnungen an. Von den Bergen ſturzten ungeheure Stroͤme in die Thaͤler, riſſen Felſen mit ſich und ſpalteten die Berge. Die Erde zitterte und aus ihren Eingeweiden ſchienen ſchreckliche Gewitter hervorzubrechen. Alſo grauenvoll waltend ſchritt der Racheengel uͤber die in Todeskrampf liegende Erde, als Sarah auf den Knieen um die Rettung ihres Vaters flehte. Sem ſtand ſchweigend da und verhuͤllte ſein Angeſicht, als er Sarah in Verzweif⸗ lung ſah.
Gepeinigt von troſtloſer Kindesliebe Qual, kämpfte Sarah mit der Liebe der Braut. Weinend umſchlang ſie den Geliebten und ſprach:
„Weh mir, mein Herz iſt an Dich gekettet und mein Gedanke weilt bei dem Vater, und an Deiner Bruſt iſt Seligkeit und Verzweiflung. Laß mich hinaus,


