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vierzig Nächte, bis alles Leben von der Erde vertilgt iſt.“ Und Noah that wie ihm befohlen worden, und ſiehe da, es umzog die Himmel nach allen Seiten duͤſteres farbloſes Gewoͤlk und verfinſterte die Sonne, und an den Bergen hingen weiße Nebel, wie unheil⸗ verkuͤndende Geſpenſter, und ein lauer Wind leckte den Schnee von der Berge beeiſ'tem Gipfel, ſo daß ſie ihre Gewäſſer in die Tiefe ſandten. Die Schwalben flogen bange kreiſchend an der Erde hin, und in den Fluͤſſen begann es leiſe zu rauſchen, wie von unterirdiſchen Brunnen, die ſich aufthaten, um ſich in die Ströme zu ergießen. Aus der Erde aber kroch das Gewuͤrme hervor, und die wilden Thiere begaben ſich in ihre Hoͤhlen. Adler und Geier ſchoſſen aus den Luͤften herab nach den Schlangen, die ſich im Gebuͤſche reg⸗ ten, und nach den Fiſchen, die uͤber die Waͤſſer ſpran⸗ gen. Und zahlloſe Schaaren von Sturmvoͤgeln um⸗ kreiſten mit kreiſchendem Geſchrei die Klippen der Meere; des Meeres klarer Spiegel aber fing an ſich leiſe in Wellen zu kräuſeln, und die Delphine tauch⸗ ten in die Tiefe der ſalzigen Fluthen, alle Stimmen der Natur verkuͤndeten einen unheildrohenden Wechſel, die Baͤume rauſchten leicht vom Wind bewegt, und die hohen Halme fingen an zu wogen wie die See im Sturme. Die Rinder flohen aͤngſtlich brullend in ihre Ställe, die Roſſe wieherten bange, und aus den
Suͤmpfen hoͤrte man das heuchleriſche Geheul des Kro⸗ kodills.


