Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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welche ſich zur Soiree einfinden wird, auf dieſe reichen Wuͤſtlinge und ihre wollüſtigen Weiber! Das Bild eines Strafgerichts, welches uͤber dieſes Sodom und Gomorrha einbrechen wird! Dann aber pur dieſen an⸗ weſenden Engel in einer Geſellſchaft von gefallenen Maͤdchen, verruchten Weibern, wolluſtſiechen Greiſen und wucheriſchen Geldmäklern ein Bild des Troſtes, eine Verheißung der Verſoͤhnung, ein Gemaͤlde des Friedens wie Sonnenſchein auf Gewitter! Sie werden mich verſtehen, ſie werden erzittern in ihrem Innerſten und ſie, ſie wird weinen.

Ich habe dieſe Nacht kein Auge zugemacht und ſtudirt. Dieſe Bilder einer wilden Phantaſie, dieſe einfachen Worte einer tiefen ſittlichen Empoͤrung, ſie haben meine ganze Seele in Aufruhr gebracht.

Ha, wie will ich ſie niederdonnern, dieſe feigen, gemeinen, herzloſen Suͤnder!

Ein heißes Fieber brennt in meinen Adern um ſo beſſer, dieſe wilde Gluth wird meine Worte mit einem elektriſchen Feuer erfullen.

den 19. Februar.

Es iſt vollbracht!

Es war eine glaͤnzende Geſellſchaft! Vornehme Herren mit Ordensketten, junge Cavaliere, reiche Ju⸗ den, Börſeſpeculanten, Kuͤnſtler, Literaten, Anwälte, Beamte, junge Krieger mit erloſchenen Augen und hekti⸗

ſchen Bruͤſten, wolluͤſtige Weiber aus der Haute⸗volée, Wien. 1. Bd. 21