Teil eines Werkes 
1.-5. Bdchn (1855)
Entstehung
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Büchſenſpanner hatte alſo nur dem König das Ge⸗ wehr zu überreichen. Heinrich war ein vortrefflicher Schütze, der ſel ten fehlſchoß. Mit der Büchſe in der Hand rückte er auf eine Entfernung von ungefähr fünfundzwanzig Schritten

zu dem Thiere vor, deſſen Augen wie glühende Koh⸗

len glänzten.

Er zielte zwiſchen die Augen des Thieres und ſchoß.

Das Thier bekam die Ladung an den Kopf, doch eine Bewegung, die es in dem Momente machte, wo der König an den Drücker griff, bot ſeine Stirne ſchräge dar: die Kugel glitt am Knochen ab und tödtete einen von den Hunden.

Man konnte auf dem Kopfe des Keilers, zwiſchen dem Ohre und dem Auge, den Blutſtreifen ſehen, der den Durchzug der Kugel bezeichnete.

Heinrich blieb einen Augenblick erſtaunt, daß das Thier nicht auf der Stelle gefallen war, wäh⸗ rend ſein Pferd bebend ſich auf den Hinterhälſen bog und mit den Vorderfüßen ſtrampfte.

Er reichte dem Piqueur die abgefeuerte Büchſe und verlangte eine andere.

Die andere war mit Zündkraut und der bren⸗ nenden Lunte verſehen.

Der König nahm ſie und legte den Kolben an ſeine Schulter.

Doch ehe er Zeit gehabt, zu zielen, gab der Kei⸗ ler, der ohne Zweifel nicht den Zufall eines zweiten Schuſſes abwarten wollte, den Hunden, die ihn um⸗ ringten, einen heftigen Stoß, öffnete mitten durch

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