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die Meute eine blutige Furche und lief raſch wie der Blitz zwiſchen den Beinen des königlichen Pfer⸗ des durch; dieſes erhob ſich ein ſchmerzliches Gewie⸗ her ausſtoßend auf den Hinterfüßen, zeigte ſeinen offenen Bauch, aus dem das Blut rieſelte und die Eingeweide fielen, und drückte, alsbald niederſinkend, den König unter ſich.
Alles dies war ſo augenblicklich geſchehen, daß es keinem der Zuſchauer eingefallen, ſich dem Keiler entgegenzuwerfen, der auf den König zurückgekommen, ehe dieſer nur Zeit gehabt hatte, ſein Jagdmeſſer zu ziehen.
Heinrich verſuchte es, danach zu greifen; doch das war unmöglich: das Jagdmeſſer wurde ſelbſt unter der linken Seite des Königs feſtgehalten.
So muthig der König war, er that doch ſchon den Mund auf, um nach Hülfe zu rufen, denn der häßliche Kopf des Wildſchweines, mit ſeinen Gluth⸗ augen, ſeinem blutigen Rachen und ſeinem ſcharfen Gewerf, war nur noch ein paar Zoll von ſeiner Bruſt entfernt, als er plötzlich an ſeinem Ohr eine Stimme hörte, welche mit dem feſten Ausdrucke, in dem man ſich nicht täuſchen kann, zu ihm ſagte:
„Rührt Euch nicht, Sire; ich ſtehe für Alles.“
Dann fühlte er einen kräftigen Arm den ſeinen aufheben, und er ſah wie einen Blitz eine breite und zugleich ſpitzige Klinge vorüberfahren und bei der Weiche des Bugs bis in das Heft in den Leib des Keilers eindringen.
Zu gleicher Zeit zogen zwei kräftige Arme Hein⸗ rich zurück und ließen den Schlägen des verenden⸗


