Teil eines Werkes 
1.-5. Bdchn (1855)
Entstehung
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Der Keiler fing indeſſen an müde zu werden, und es war augenſcheinlich, er werde ſich bald ſtellen; die hitzigſten Hunde waren ihm ſchon ſo nahe, daß ſie ihn mit der Schnauze berühren konnten.

Noch eine Viertelſtunde ſuchte er indeſſen durch die Flucht ſeinen Feinden zu entkommen; da er ſich aber immer näher bedrängt ſah, beſchloß er einen ſchönen Tod zu machen, einen wahren Wildſchweins⸗ tod, und als er eine Baumwurzel nach ſeiner Bequemlichkeit gefunden, lehnte er ſich grunzend daran an und ließ ſeine Kinnbacken an einander knirſchen.

Kaum war er hier, als ſich die ganze Meute auf ihn ſtürzte und durch ihr verdoppeltes Gebell andeutete, das Thier ſtelle ſich.

Mit dieſem Gebelle vermiſchte ſich bald das Horn des Königs. Heinrich war den Hunden ſo nahe folgend, als die Hunde dem Thiere folgten, ange⸗ kommen.

Er ſchaute, während er blies, umher und ſuchte ſeinen Büchſenſpanner; doch er hatte weit hinter ſich ſelbſt die hitzigſten Piqueurs, ſogar diejenigen ge⸗ laſſen, deren Pflicht es war, ſich nie von ihm zu tren⸗ nen, und ſah nur mit der ganzen Geſchwindigkeit ihrer Pferde Diana und Maria Stuart, welche, wie geſagt, ausgehalten hatten, herbeireiten.

Nicht eine Locke vom Haare der ſchönen Herzogin von Valentinois war in Unordnung gebracht, und ihr Sammettoquet ſaß oben auf ihrem Kopfe ſo feſt, als im Augenblicke ihres Abgangs.

Die kleine Maria aber hatte Schleier und Toquet verloren, und ihre, im Winde zerſtreuten, ſchönen