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zu deren Herrin mich Eure wohlwollende Freundſchaft, mein lieber Cardinal, zu meinem großen Bedauern vor ihm gemacht hat.“
Der Cardinal wandte ſich gegen den Herzog von Nemours um, als wollte er ihn befragen.
Doch dieſer verbeugte ſich und ſagte:
„Monſeigneur, ich bin nie müde, wenn es ſich um den Dienſt des Königs handelt.“
„Dann will ich Euch ein Pferd geben laſſen,“ ſprach der Cardinal,„und für jeden Fall die Secre⸗ täre benachrichten, es werde beim König bei ſeiner Rückkehr von der Jagd Rath gehalten werden... Kommt, Herr von Nemours.“
Der junge Herzog verbeugte ſich ehrerbietig vor der Königin und ſchickte ſich an, dem Herrn Cardi⸗ nal von Lothringen zu folgen, als Catharina leicht den Arm von dieſem berührte.
„Geht voran, Herr von Nemours,“ ſagte Karl von Guiſe.
„Monſeigneur...“ verſetzte der Herzog von Nemours.
„Ich bitte Euch.“
„Und ich,“ ſprach die Königin, indem ſie ihm ihre ſchöne Hand reichte,„ich befehle es Euch, Herr Herzog.“
Der Herzog, der ohne Zweifel einſah, die Köni⸗ gin habe ein letztes Wort dem Cardinal zu ſagen, machte keine Schwierigkeit mehr, zu gehorchen: er küßte der Königin die Hand, ging zuerſt hinaus und ließ abſichtlich den Vorhang hinter ſich fallen.
„Was wolltet Ihr mir ſagen, meine theure Kö⸗ nigin?“ fragte der Cardinal.


