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erſten Jahre ihrer Ehe,— welche unfruchtbar wa⸗ ren, und wo zwanzig Mal davon die Rede, ſie zu verſtoßen und dem Dauphin eine andere Gemahlin zu geben,— beſchützte ſie die Liebe von dieſem allein und kämpfte beharrlich gegen den furchtbarſten, un⸗ erbittlichſten von allen Gründen, gegen die Staats⸗ raiſon. Endlich, 1544, nach einer elfjährigen Che, gebar ſie den Prinzen Franz.
Doch ſchon ſeit neun Jahren war ihr Gemahl der Liebhaber von Diana von Poitiers.
Vielleicht, wenn ſie vom Anfange ihrer Ehe an eine glückliche Mutter, eine fruchtbare Gattin gewe⸗ ſen wäre, vielleicht hätte ſie als Frau und als Königin gekämpft gegen die ſchöne Herzogin; doch ihre Unfruchtbarkeit erniedrigte ſie unter den Rang einer Maitreſſe: ſtatt zu kämpfen beugte ſie ſich, und durch ihre Demuth erkaufte ſie ſich die Protection ihrer Nebenbuhlerin.
Mehr noch, dieſe ganze ſchöne Herrlichkeit vom Schwerte, alle dieſe glänzenden Kriegsleute, die den Adel nur ſchätzten, wenn es eine im Blute gewach⸗ ſene und auf dem Schlachtfelde gepflückte Blume war, hielten wenig auf die Handel treibende Race der Medici.
Man machte Wortſpiele über den Namen und über das Wappen; ihre Vorfahren waren Medieciner, Medici; ihr Wappen waren, nicht Kanonenkugeln, wie ſie ſagten, ſondern Pillen. Selbſt Maria Stuart, die mit ihrer hübſchen Kindeshand Frau von Valentinvis ſtreichelte, machte zuweilen eine Kralle daraus, um Catharina zu kratzen.
„Geht Ihr mit uns zu der Florentiner Krä⸗
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