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welche die letzten Reihen des Cortége bildeten, im Dickicht der auf die großen Bäume foigenden Schläge verſchwunden, als Catharina ſich vom Balcon zurück⸗ zog, Karl wieder zu ſeinem Hofmeiſter, Heinrich zu ſeinen Frauen ſchickte, und mit der kleinen Marga⸗ rethe blieb, welche noch zu jung war, als daß man ſich um das, was ſie ſehen oder hören konnte, be⸗ kümmert hätte.
Sie hatte ſich eben von ihren zwei Söhnen ent⸗ fernt, als ihr vertrauter Kammerdiener eintrat und ihr meldete, die zwei von ihr erwarteten Perſonen ſeien in ihrem Cabinet zu ihren Befehlen.
Sie ſtand ſogleich auf, ſchwankte einen Augen⸗ blick, ob ſie nicht die Prinzeſſin wegſchicken ſollte, wie ſie die kleinen Prinzen weggeſchickt hatte, da ſie aber ohne Zweifel ihre Gegenwart für wenig gefährlich erachtete, ſo nahm ſie Margarethe bei der Hand und ging mit ihr in ihr Cabinet.
Catharina von Medici war damals eine Frau von achtunddreißig Jahren, von ſchöner, reicher Ge⸗ ſtalt und großer Majeſtät. Sie hatte ein angeneh⸗ mes Geſicht, einen ſehr hübſchen Hals und herrliche Hände. Ihre ſchwarzen Augen waren faſt immer verſchleiert, ausgenommen, wenn ſie im Grunde des Herzens ihrer Gegner zu leſen nöthig hatte: dann hatte ihr Blick den doppelten Glanz und die doppelte Schärfe zweier aus der Scheide gezogener und gleichzeitig in dieſelbe Bruſt getauchter Schwer⸗ ter, in welcher Bruſt ſie blieben, bis ſie ſeine letzten Tiefen erforſcht hatten.
Sie hatte viel gelitten und viel gelächelt, um ihre Leiden zu verbergen. Anfangs, während der zehn
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