Teil eines Werkes 
1.-5. Bdchn (1855)
Entstehung
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Schweſter, Madame Claude, an den Herzog von Lothringen verheirathet hatte, Einem, der ihm vor⸗ ſtellte, welches Unrecht er ſeiner älteren Tochter durch dieſe Heirath anthue, antwortete:„Meine Tochter Eliſabeth gehört nicht zu denjenigen, welche ſich da⸗ mit begnügen, daß ſie ein Herzogthum zur Mitgift erhalten; ſie braucht ein Königreich, und zwar keines von den geringſten, ſondern eines der größten und edelſten, ſo edel und groß iſt ſie in Allem!“

Sie bekam das verſprochene Königreich, und mit ihm das Unglück und den Tod.

Ach! es erwartete kein beſſeres Lvos die ſchöne Maria, welche zur Rechten des Dauphin, ihres Bräutigams, ritt.

Es gibt Mißgeſchicke von einem ſolchen Wieder⸗ hall, daß ſie ein Echo durch die ganze Velt erweckt haben, und nachdem ſie auf diejenigen, welche der Gegenſtand verſelben waren, die Blicke ihrer Zeit⸗

genoſſen gezogen, wieder auf ſie durch die Jahr⸗ hunderte, ſo oft ein ausgeſprochener Name an ſie er⸗ innert, die Augen der Nachwelt ziehen.

So ſind die ein wenig verdienten Mißgeſchicke der ſchönen Maria, Mißgeſchicke, welche dergeſtalt das gewöhnliche Maß überſchritten, daß die Fehler und ſogar die Verbrechen vor der übertriebenen Strafe verſchwunden ſind.

Doch damals verfolgte die kleine Königin von Schottland freudig ihren Weg in einem bei ſeinem Eingange durch den Tod ihres Vaters, des ritter⸗ lichen Jacob v., getrübten Leben: ihre Mutter trug für ſie die dornenvolle Krone von Schottland, welche nach dem letzten Worte ihres Vaters,„durch eine