Teil eines Werkes 
1.-5. Bdchn (1855)
Entstehung
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Tage verflucht er die Spinnen, hat er einen Abſcheu vor den Kröten, wird es ihm übel beim Anblicke einer Maus. Soll er ſich in die Finſterniß wagen, die ihm antipathiſch iſt, ſo muß ihn eine große Leiden⸗ ſchaft gleichſam aus ihm ſelbſt hinaustreiben. Er hat übrigens, laſſen wir ihm dieſe Gerechtigkeit widerfahren, immer eine große Leidenſchaft; aber faſt immer, wenn ihm bei Nacht ein Rendez⸗vous gege⸗ ben wird, kommt er bei ſeiner Geliebten vor Angſt außer ſich und ganz zitternd an, und er braucht, um ſich zu erholen, eben ſo viel beruhigende Worte, aufmerkſame Fürſorge und eifrige Liebkoſungen, als Hero an Leander verſchwendete, wenn er in ihren Thurm ganz triefend vom Waſſer der Dardanellen eintrat. Allerdings, ſobald er die Trompete hört, ſobald er das Pulver riecht, ſobald er die Standar⸗ ten vorüberziehen ſieht, iſt Yvonnet nicht mehr der⸗ ſelbe Menſch; es geht eine völlige Verwandlung in ihm vor; keine Trägheit, kein Schwindel, kein Kopf⸗ weh mehr! Das Mädchen wird ein wilder Soldat, der ſtößt und haut, ein wahrer Löwe mit eiſernen Klauen und ſtählernen Zähnen. Er, der zögerte, eine Treppe hinaufzuſteigen, um ins Schlafzimmer einer hübſchen Frau zu kommen, klettert an einer Leiter hinauf, klammert ſich an ein Seil an, hängt ſich an einen Faden, um zuerſt auf eine Mauer zu gelangen. Nach beendigtem Kampfe wäſcht er mit der größten Sorgfalt ſeine Hände und ſein Geſicht, wechſelt er das Weißzeug und die Kleider, und all⸗ mälig wird er wieder der junge Mann, den wir in dieſem Augenblicke ſeinen Schnurrbart kräuſelnd, ſeine Haare kämmend und mit der Spitze ſeiner Finger