Teil eines Werkes 
1.-5. Bdchn (1855)
Entstehung
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21 nicht für zwei Körper von ſechs Fuß jeder; doch ſie ſind nicht dieſer Anſicht und finden, Alles ſei gut, ſo wie es iſt. Im gewöhnlichen Leben geruhen ſie ſelten, zu irgend einer Hülfe, ſei es Menſch, ſei es Werkzeug, ſei es Maſchine, ihre Zuflucht zu nehmen, um zu dem Ziele zu gelangen, das ſie ſich vorſetzen. Iſt dieſes Ziel, irgend eine Maſſe zu bewegen, ſo umſchlingen ſie, ſtatt, wie unſere modernen Gelehr⸗ ten, zu ſuchen, durch welche dämoniſchen Mittel Cleo⸗ patra ihre Schiffe vom Mittelländiſchen Meere ins Rothe Meer transportiren ließ, oder mit welcher Maſchinen Hülfe Titus die Rieſenblöcke vom Circus von Flavian aufhob, ſie umſchlingen, ſagen wir, mit ihren vier Armen den Gegenſtand, der von der Stelle gebracht werden muß; ſie ſchließen die unzer⸗ brechliche Kette ihrer ſtählernen Finger; ſie machen eine gleichzeitige Anſtrengung mit der Regelmäßig⸗ keit, durch die ſich alle ihre Bewegungen auszeich⸗ nen, und der Gegenſtand verläßt den Platz, den er hatte, um zu dem zu gelangen, den er haben ſoll. Handelt es ſich darum, eine Mauer zu erſteigen oder ein Fenſter zu erreichen, ſo gehen ſie, ſtatt, wie es ihre Kameraden thun, eine ſchwere Leiter zu ſchleppen, die den Marſch hemmt, wenn die Expedition ge⸗ lingt, oder die man als Ueberweiſungsſtück zurück⸗ laſſen muß, wenn das Unternehmen ſcheitert, ſie gehen mit leeren Händen an den Ort, wo ſie zu thun haben. Einer von ihnen gleichviel, welcher ſtützt ſich an die Mauer, der Andere ſteigt auf ſeine Schultern oder im Nothfalle in ſeine über ſeinen Kopf emporgehaltenen Hände. Mit Hülfe ſeiner eigenen Arme erringt ſo der Zweite eine Höhe von