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ſtatt fünfhundert davon dem vornehmen Herrn zu übergeben. Procope erinnerke aber an das verpfän⸗ dete Wort.
„Meine Herren,“ ſprach er ernſt,„Ihr vergeßt, daß dies unſern Vertrag brechen, einen unſerer Kun⸗ den hintergehen hieße!... Redlichkeit vor Allem! Wir werden dem Herzog(der vornehme Herr war ein Herzog) die fünfhundert Goldthaler, die ihm zukom⸗ men, übergeben, und zwar vom erſten bis zum letzten. Aber,“ fuhr er fort, als er wahrnahm, daß ſein Antrag einiges Gemurre erregte,„distinguamus: hat er ſie eingeſteckt und anerkannt, daß wir redliche Leute ſind, ſo hält uns nichts ab, daß wir uns beim Saint⸗ Jean Friedhofe in den Hinterhalt legen, wo er, wie ich gewiß weiß, vorüberkommen muß; das iſt ein öder und für Hinterhalte äußerſt günſtiger Ort. Wir werden es mit dem Herzog machen, wie wir es mit dem Schatzmeiſter gemacht haben, und da der genannte Friedhof nicht ſehr weit von der Seine entfernt iſt, ſo wird man ſie morgen Beide in den Netzen von Saint-Cloud wiederfinden können. So werden wir Jeder ſtatt hundert und fünfundzwanzig Thaler zweihundert und fünfzig haben, über welche zweihundert und fünfzig Thaler wir ohne Gewiſ⸗ ſensbiſſe verfügen können, da wir unſer Wort ge⸗ treulich dieſem guten Herzog gegenüber gehalten haben.“
Der Vorſchlag wurde mit Begeiſterung ange⸗ nommen, und man that, was man geſagt hatte. Zum Unglück bemerkten in ihrem Eifer, ihn in den Fluß zu werfen, die vier Verbündeten nicht, daß der Her⸗ zog noch athmete. Die Kühle des Waſſers gab ihm


