Teil eines Werkes 
1.-5. Bdchn (1855)
Entstehung
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ner des Artvis vier bis fünf Monate zubrachten, die ihnen im Vergleiche mit den zwiſchen der Belagerung von Metz und der Wiedererbauung von Hesdin ab⸗ gelaufenen drei Jahren ein Muſter vom goldenen Zeitalter zu ſein ſchienen.

Wohl wurde von Zeit zu Zeit da oder dort ein Schloß in Brand geſteckt, ein Pachthof geplün⸗ dert, ein Haus ausgeleert, entweder durch die Fran⸗ zoſen, welche Abbeville, Dyulens und Montreuil⸗ ſur⸗Mer in den Händen hatten und zuweilen Ercur⸗ ſionen auf das feindliche Gebiet machten, oder durch das unverbeſſerliche Diebsgeſindel, die Lanzknechte und Zigeuner, welche das kaiſerliche Heer in ſeinem Gefolge mitſchleppte; Emanuel Philibert machte aber eine ſo gute Jagd auf die Franzoſen und übte eine ſo ſtrenge Gerechtigkeit an den Kaiſerlichen, daß dieſe Kataſtrophen von Tag zu Tag ſeltener wurden.

So ſtanden die Dinge in der Provinz Artvis und beſonders in der Gegend von Hesdin⸗Fert am Tage, wo ſich unſere Erzählung eröffnet, das heißt am 5. Mai 1555.

Nachdem wir aber unſeren Leſern eine flüchtige Darſtellung des moraliſchen und politiſchen Zuſtan⸗ des im Lande gegeben haben, bleibt uns noch, um das Gemälde zu vervollſtändigen, eine Idee von ſei⸗ nem materiellen Anblick zu geben, ein Anblick, der ſich ſeit jener Zeit in Folge der Eroberungen der In⸗ duſtrie und der Verbeſſerungen der Cultur völlig verändert hat.

Sagen wir alſo, um zu dem ſchwierigen Re⸗ ſultate zu gelangen, das wir uns vorſetzen, und das zum Zwecke hat, eine längſt verſchwundene Vergan⸗

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