Teil eines Werkes 
1.-5. Bdchn (1855)
Entstehung
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wie durch einen Zauber eine Viertelmeile von der alten. Dieſe neue Stadt, welche mitten in den Sümpfen des Mesnil, am Fluſſe Canche, lag, war ſo gut be⸗ feſtigt, daß ſie noch hundert und fünfzig Jahre nach⸗ her die Bewunderung von Vauban erregte, obgleich ſich im Verlaufe dieſer hundert und fünfzig Jahre das Fortificationsſyſtem völlig geändert hatte.

Sein Gründer nannte es Hesdin⸗Fert; das heißt, um die neue Stadt zu zwingen, ſich ihres Urſprungs zu erinnern, fügte er ihrem Namen die vier Buch⸗ ſtaben: F. B. R. T. bei, welche mit dem weißen Kreuze der Kaiſer von Deutſchland, nach der Belagerung von Rhodus, Amadeus dem Großen, dem dreizehnten Gra⸗ fen von Savoyen, gegeben hatte, und welche bedeu⸗ ten: Fortitudo ejus Rhodum tenuit, das heißt: Seine Tapferkeit hat Rhodus gerettet.

Doch das war nicht das einzige Wunder, das die Beförderung des jungen Generals bewerkſtelligte, dem Karl v. die Führung ſeines Heeres anvertraut hatte. Vermöge der ſtrengen Disciplin, welche er feſtzuſetzen und zu handhaben wußte, fing das un⸗ glückliche Land, das ſeit vier Jahren der Schauplatz des Krieges war, wieder an zu athmen; die ſchärf⸗ ſten Befehle wurden von ihm gegeben, um das Plün⸗ dern zu verhindern; jeder gegen das Verbot handelnde Anführer wurde entwaffnet und, unter ſeinem Zelte, im Angeſichte des ganzen Heeres, an mehr oder min⸗ der lange Riemen gelegt; jeder auf der That extappte Soldat wurde gehenkt.

Das Reſultat hievon war, daß, da im Winter von 1554 auf 1555 die Feindſeligkeiten von beiden Seiten beinahe eingeſtellt worden waren, die Bewoh⸗