Teil eines Werkes 
1.-5. Bdchn (1855)
Entstehung
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nicht nur um Dir zu widerſtehen, ſondern auch um die Flucht zu ergreifen.

Karl von Bourbon ſteckte ſein Schwert in die Scheide, befahl ſeinen Leuten, daſſelbe zu thun, und der ſpaniſche Kapitän und ſeine Schaar ſetzten ihren Rückzug fort, ohne weiter von ihnen beunruhigt zu werden.

Karl V. war weit entfernt, dieſer Milde nachzu⸗ ahmen. Als Thérouanne genommen war, befahl er, die Stadt der Plünderung preiszugeben und bis in ihre Grundfeſten zu zerſtören, nicht nur die profanen Gebäude, ſondern auch die Kirchen, die Klöſter, wie die Hoſpitäler niederzureißen, keine Spur von einer Mauer übrig zu laſſen, und aus Furcht, es könnte ein Stein auf dem andern bleiben, bot er die Ein⸗ wohner von Flandern und von Artvis auf, um die Trümmer davon zu zerſtreuen.

Der Zerſtörungsruf war gehört worden. Die Einwohnerſchaften des Artois und von Flandern, denen die Garniſon von Thérouanne großen Schaden zufügte, eilten bewaffnet mit Hauen, Hämmern, Hacken und Karſten herbei, und die Stadt verſchwand wie Sagunt unter den Füßen von Hannibal, wie Car⸗ thago unter dem Hauche von Scipiv.

Hesdin war es ergangen wie Therouanne.

Mittlerweile war aber Emanuel Philibert zum Obercommandanten der Truppen des Reichs in den Niederlanden ernannt worden, und wenn er The⸗ rouanne nicht hatte retten können, ſo war es ihm doch gelungen, Hesdin wieder aufzubauen.

Er hatte in einigen Monaten dieſe ungeheure Arbeit vollbracht, und eine neue Stadt erhob ſich

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