Teil eines Werkes 
1.-5. Bdchn (1855)
Entstehung
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Während dieſes erbitterten Krieges, wo der Sohn den alten Feind ſeines Vaters wiederfand und, wie ſein Vater, ſein Marignan und ſein Pavia haben ſollte, hatte Jeder ſeine guten und ſeine ſchlimmen

age, ſeine Siege und ſeine Niederlagen getroffen. Frankreich hatte das in Unordnung gebrachte Heer von Karl V. die Belagerung von Metz aufheben ſehen und Marienbourg, Bouvines und Dinant genommen; das Reich hatte ſeinerſeits Thérouanne und Hesdin im Sturine erobert und, wüthend über ſeine Nieder⸗ lage bei Metz, die eine Stadt in Aſche verwandelt, die andere dem Erdboden gleich gemacht.

Wir haben Metz mit Marignan verglichen, und wir übertreiben nicht. Ein Heer von fünfzigtau⸗ ſend Mann Fußvolk, von über zehntauſend Pferden verſchwand decimirt durch die Kälte, durch die Krank⸗ heit und, ſagen wir es, auch durch die Tapferkeit des Herzogs Franz von Guiſe und der franzöſiſchen Garniſon wie ein Dunſt, wie ein Rauch, und ließ ſtatt jeder andern Spur ſeines Daſeins nur zehntau⸗ ſend Todte, zweitauſend Zelte und hundert und zwan⸗ zig Kanonen zurück.

Die Demoraliſation war ſo groß, daß es die Flüchtigen nicht einmal verſuchten, ſich zu vertheidi⸗ gen. Karl von Bvurbon verfolgte ein ſpaniſches Reitercorps; der Kapitän, der dieſes Corps befehligt, hält an, reitet gerade auf den feindlichen Anführer zu und ſpricht zu ihm:

Prinz, Herzog oder einfacher Edelmann, was

u auch ſein magſt, kämpfſt Du für Deinen Ruhm, ſo ſuche eine andere Gelegenheit; denn heute wür⸗ deſt Du Menſchen erwürgen, welche zu ſchwach ſind,