Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1852)
Entstehung
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Oh! gut; erinnern Sie mich datan und Sie werden mir ein Vergnügen machen.

Sie erlauben es mir?

Ich bitte Sie darum.

Nun denn, war es nicht Uebereinkunft, Sie wer⸗ den mir nie Gelegenheit geben, eiferſüchtig zu ſein?

Eiferſüchtig! Sie, und auf wen?

Wie! rief der Abbé den Kopf ſenkend und beide Arme ausſtreckend,ich finde Sie hier unter vier Augen mit Herrn Banniöre!

Bei meinem Ehrenwort, er iſt verrückt, ſagte Olympia mit ſich ſelbſt ſprechend.

Ohl wenn Sie ſo raſch vergeſſen, ſprach der Abbé, bei dem der Zorn in Schwermuth überging,oh ich ſehe viel Unglück vorher!

Olympin zuckte die Achſeln; die Schwermuth des Abbé war offenbar toll wie ſein Zorn.

Neulich war es am Ende der Marasquin, ſagte Olympia,aber heute gibt es keine Entſchuldigung.

Der Abbé wandte ſich gegen ſie um, faltete die Hände und ſprach:

Seien Sie ernſthaft, Olympia, ich bitte Sie in⸗ ſtändig.

Olympial rief die junge Frau aufſpringend; Sie nennen mich Olympia!

Ah! ah! das iſt zu ſtarl! ſagte der Abbs er⸗ bleichend, weil er ſo lange an ſich gehalten oder viel⸗ mehr verſchluckt hatte,Sie machen ſich Ihre Mittel, Ihre Verträge, Ihre Gewiſſensfälle zu Nutze. Ich werfe Alles dies in den Wind, weil Sie ſo raſch Ihr Wort vergeſſen. Ja, ich bin hier bei Herrn Bannisre, das iſt wahr; doch ich werde, da Sie mich dazu zwingen, hier ſprechen, wie ich dort ſpreche!

Dort! und was nennen Sie dort?

Oh! ſpielen Sie die Unſchuldige, Madame; doch diesmal werde ich Sie nicht verlaſſen, ohne Ihnen die volle Wahrheit geſagt zu haben.