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Er kehrte auch, mit den Zähnen knirſchend, zur Thüre zurück, während in ſeinem Kopfe alle Arten von Rache⸗ plänen auftauchten, welche, noch unfinnig im Chaos der Wuth, im Model der Ueberlegung eine Form annehmen konnten.
Doch in dem Augenblick, wo er die Hand nach dem Knopf der Thüre ausſtrecken wollte, kam ihm Banniöre an Schnelligkeit zuvor, faßte ihn bei der Hand und ſagte:
„Ei! ſind Sie ſo wenig weltlich, daß Sie ein Aer⸗ gerniß nehmen, wenn Sie einen Liebenden glücklich bei ſeiner Geliebten ſehen!“
D'Hoirae ſchauerte vom Scheitel bis zu den Zehen; er erwartete ein Wort von Olympia.
„Oh!“ ſagte dieſe,„der Herr Abbé kann nicht ſo ſehr Angſt vor einem Glücke haben, das er, wie ich glaube, aus Erfahrung kennt.“
„Wohlan, meine Theure,“ ſprach Bannisre,„über⸗ nehmen Sie es, unſern Frieden mit Herrn d'Hoirae zu ſchließen.“
Und nachdem er einen Blick des Verfiändnſſſes mit Olympia gewechſelt hatte, ging er hinaus und ließ Olympia mit dem Abbé, der ganz in Verzweiflung, allein.
Sein erſtes Wort war eine Verwünſchung.
„Oh! wie ruchlos ſind die Weiber!“ rief er auf den Tiſch ſchlagend.
Olympia fuhr auf, als ob ſie ſelbſt geſchlagen wor⸗ den wäre.
„Was ſagen Sie da, mein Herr!“ rief ſie belei⸗ digt; zſprechen Sie in Beziehung auf mich ſo?“
„In Beziehung auf wen ſollte ich denn ſo ſprechen, wenn nicht in Beziehung auf Sie?“ verſetzte ungeſchlacht der Abbs.
„Ich denke, Sie täuſchen ſich wohl!“
„Ich täuſche mich nicht; ich bin wüthend.“
„Gut!“ ſagte Olympia verächtlich,„Ihr Narrheits⸗ anfali packt Sie wieder, wie es ſcheint?“
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