Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1852)
Entstehung
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Nun! Sie haben Sie ganz einfach überſchritten.

Ah! meine Theure! rief der Abbe erſchrocken über den Ton, in dem Olympia zu ihm ſprach.

Abermals! ſagte dieſe.

Es geſchieht ja vor ihr! rief der Abbé in Ver⸗ zweiflung,vor Ihrer Vertrauten! das iſt alſo gerade, als ob wir allein wären!

Sind Sie denn verrückt! ſagte die Coiffeuſe, die ihn beim Arm packte und drei Drehungen um ſich ſelbſt machen ließ.

Führe den Abbé zurück, fügte Olympia bei, und fordere ihn auf, nicht keinen Marasquin mehr zu ſchicken, ſondern keinen mehr an den Tagen, wo er hier⸗ her kommen werde, zu trinken.

Die Coiffeuſe beeilte ſich, Herrn d'Hoirac mehr fortzuziehen, als fortzuführen.

Olympia, als ſie dieſen Eifer ſah, in dem ſie ſich täuſchte, in dem ſich alle Welt, die Catalane ausge⸗ nommen, getäuſcht hätte, Olympia brach in ein Geläch⸗ ter mit einer ſolchen Heftigkeit aus, daß der Abbé, als er ſchon im Vorzimmer war, dieſes ſcharfe, ſpöt⸗ tiſche Lachen noch hören konnte.

Sobald er ſich aber in dieſem Vorzimmer befand, ſagte die Coiffeuſe zu ihm:

Oh! Sie ſind ein unglücklicher Menſch, Sie ver⸗ derben Alles!

Was denn? fragte der Kurzſichtige,war denn Jemand verborgen? warum hat man mir vas nicht ſo⸗ gleich geſagt?

Mein, es war Niemand da.

Warum dann alle dieſe Umſtände, wenn wir allein waren?

Oh! wie plump ſind die Männer!

Weshalb? Sprich oder ich werde raſend!

War ich denn nicht da?

Nun wohl! biſt Du nicht unſere Mittelsperſon, unſere Vertraute?