Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1852)
Entstehung
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Si gegenüber Platz zu nehmen, und ſetzte ſich zwiſchen eide.

Bei Tiſche vergeht die Schwermuth, ſagte Bannisère.

Ah! junger Mann, junger Mann, rief ſchmerz⸗ lich der Schauſpieler,Sie werden ſehen, wie ſehr Sie ſich täuſchen. Obgleich Beide an demſelben Tiſche ſaßen, ſchmollten doch Baron und Sallé fortwäh⸗ rend mit einander und zeigten ſich Anfangs die Zähne. Doch ohne einen Augenblick ſein Leichengeſicht abzulegen, goß ihnen Champmeslé ſo viel guten Wein in den Hals, daß ſie am Ende nachgaben. Als er dieſe Erweichung ihrer Herzen ſah, nahm mein Großvater die Hände von Beiden und vereinigte ſie auf dem Tiſche; dann, als ob er ſeine Pflicht auf dieſer Welt erfüllt hätte, als ob ihm nichts mehr auf der Erde zu thun bliebe, ließ er ſeinen Kopf in ſeine Hände fallen.

Vielleicht verbarg er ſich auch ſo wegen der Vi⸗ ſion, die ihn verfolgte? bemerkte Bannière.

Ach! das iſt eine Betrachtung, welche beweiſt, daß Sie ein junger Mann von Verſtand ſind, erwiederte der Schauſpieler;das war es gerade.

Gewiß iſt, daß mein Großvater in der Stellung, die er angenommen, alle Thränen ſeines Leibes zu ver⸗ gießen ſchien.

Gut, ſagte Sallé,nun, da wir lachen, weint Champmeslé.

Oh! nein, entgegnete Baron heiter,Champ⸗ meslé hat ſich verbindlich gemacht, zu ſterben, wenn er ſo glücklich wäre, uns zu verſöhnen; er hat uns ver⸗ ſöhnt, und nun ſtirbt er bei, Gott!

Mein Großvater ſtieß einen Seufzer aus.

Dieſer Seufzer hatte etwas Eiſiges.

Die zwei Freunde ſchauten einander an; ſie hat⸗ ten ſich unwillkürlich ſchauern gefühlt.

Dann richteten ſie ihre Augen wieder auf Champ⸗ meslé.

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