Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1852)
Entstehung
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ves kleinen Stücks ging mein Großvater, als Grieche gekleidet, im Foyer auf und ab. Er hatte den Helm auf den Augen; ſein ſammetnes Panzerhemd war ganz beſternt von Thränen, welche wie flüſſige Diamanten bis auf ſeine Kothurne rollten; und es war zum Er⸗ barmen, ihn auf eine Melodie, welche alle Tage trauri⸗ ger wurde, ſeinen ewigen Refrain: Adieu paniers, vendanges sont faites l trällern zu hören. Jeder ſagte auch zu ſich, wenn er dieſe klägliche Melodie hörte:

Mein Gott! wie traurig wird heute Abend Champmeslé den Ulyſſes ſpielen!

Ulyſſes iſt nicht gerade eine heitere Rolle, ver⸗ ſetzte mit einem tiefen Phlegma Bannière, den dieſe Erzählung bis in's Innerſte ergriff.

Heiter oder nicht, mein Herr, ich verſichere Sie, daß die Rolle an dieſem Abend erſchrecklich gegeben wurde. Baron, der den Achilles ſpielte, wußte nicht mehr, wie er ſich verhalten ſollte, und Sallé, der den Agamemnon ſpielte und ſeit einem Monat mit Baron entzweit war, konnte ſich nicht erwehren, ihn, als er zu ihm ſagte:

Seigneur, qu'a donc ce bruit, qui vous doive étonner 2*) zu fragen: Iſt Champmeslé krank. Während, unterbrach Banniere,während die Antwort heißt:

Juste ciell saurait il mon funeste artifice 2*)

*) Herr, was kann Euch bei dieſem Lärm ſo in Er⸗ ſtaunen ſetzen?.

**) Gerechter Himmel! ſollte er meine unglückliche Argliſt kennen?