Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1852)
Entstehung
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auf der Welt ſei ſonderbarer geweſen, als die Verbind⸗ ung dieſer ſpaßhaften Rollen mit ſeinem verzweifelten Geſichte. Er weinte ſo ſehr, während er die Andern lachen machte, daß es zum Herzzerreißen war, weshalb er ſich genöthigt ſah, zu den Agamemnons zurückzukehren, die man immer ohne Gefahr ſpielen kann, und wäre es in der völligſten Abſtumpfung.

Ah! fragte Banniére nalv,man kann die Aga⸗ memnons ſpielen, ſelbſt wenn man abgeſtumpft iſt?

Eil mein Bruder, ſehen Sie doch alle diejenigen, welche Sie ſpielen... Ah! verzeihen Sie, ich vergaß, daß die Novizen nicht in's Theater gehen können.

Leider! murmelte Banniére, die Augen zum Him⸗ mel aufſchlagend.

Nun denn! zum Beweiſe für das, was ich be⸗ haupte, dient, daß mein Großvater ſie beinahe noch ein Jahr ſpielte, nachdem er die Erſcheinung gehabt hatte, und während dieſes Jahres nur fünf bis ſechsmal aus⸗ geziſcht wurde, ſo daß wir ganz ſanft zu 1701, das heißt, zum Ende meiner Geſchichte gelangen. Doch ich bitte Sie ſehr um Verzeihung, mein Bruder, ich glaube, Sie werden Ihr Taſchentuch verlieren.

Es ſtand in der That etwas Weißes, was in der Dunkelheit der Kirche für Leinwand gehalten werden konnte, aus der Taſche von Banniere hervor.

Das war immer die verdammte, mit ſo viel Vor⸗ ſicht eingeſchobene Brochure, welche Allem zum Trotze abermals ihre Naſenſpitze zeigte.

Der Noviz beeilte ſich, ſie mit ſeiner Hand nieder⸗ zudrucken, und verſetzte:Im Jahre 1701, ſagten Sie, mein Bruder?

Im Jahre 1701, an demſelben 19. Auguſt, ſieht mein Großvater wieder im Traume ſeine Frau und ſeine Mutter, welche noch bleicher, noch trauriger, als das erſte Mal, ihm hartnäckig dasſelbe Zeichen machten.

Sinnentäuſchung, ohne Zweifel, murmelte der Jeſuiten⸗Lehrling.