Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1852)
Entstehung
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einer ganz ſchmerzlichen und ganz traurigen Miene, mit dem Finger jenes Zeichen machten, welches beſagen will: Komm mit uns.

Ah! mein Gott! rief Bannieère.

Mein Herr, das ereignete ſich in der Nacht von einem Freitag auf den Sonnabend des Monats Auguſt 1700. Auf dieſen Traum, der ſich ſo tief in ſeinen Geiſt eingegraben hatte, daß er ihn als eine Wirklich⸗ keit behauptete, fängt mein Großvater an verworrenes Zeug zu reden, und von dieſem unſeligen Angenblicke an hat er in ſeinen Ideen nur noch das ſanfte Antlitz der Champmeslé mit ihren ſchwarzen Haaren und das ſtrenge Geſicht von Frau von Chevillet mit ihren wei⸗ ßen Haaren, und ihr ſchwermüthiges Lächeln und ihr trauriges Winken, dergeſtalt, daß er unabläſſig bei jeder Gelegenheit ſang: Adieu paniers, vendanges sont faites!*)

Mein Herr Großvater, der damals den Aga⸗ memnon vor König Ludwig XKIV. ſpielte, und dem nach der Vorſtellung von Ludwig XIV. die Ehre zu Theil wurde, daß er zu ihm ſagte:Nun! Champmesléè, Sie werden alſo immer ſchlecht ſein? mein Groß⸗ vater, der, als ein Mann von Geiſt, immer über ſich ſelbſt der Anſicht von Ludwig XV. geweſen war, mein Großvater beſchloß, das Rollenfach der Könige aufzu⸗ geben und die erſten komiſchen Alten zu übernehmen.

Erlauben Sie mir, mein Herr, Ihnen zu ſagen, daß, wenn Ihr Großvater wirklich ſo ſehr durch die Unglücksfälle, die ihn betroffen, niedergebeugt war, wie Sie behaupten, der Augenblick die erſten komiſchen Alten zu übernehmen, ſchlecht gewählt ſein mußte.

Sie haben Recht, mein Herr; die Leute, die den armen Teufel ſahen, haben mich auch verſichert, nichts

*) Lebet wohl, ihr Körbe, die Weinleſe iſt gehalten.

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