Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1852)
Entstehung
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Sie auf meinen Weg geſtellt: Sie flößen mir das zarteſte Vertrauen ein. Verzeihen Sie dieſen Erguß einem Manne, der ſehr zu beklagen iſt, aber wahrhaftig, Ihr Geſicht gibt mir Muth.

Das Geſicht des Novizen, von dem wir noch nichts geſagt haben, war in der That eines der reizendſten Geſichter, die man ſehen konnte, und folglich ſehr wür⸗ dig des Lobes, das man ihm geſpendet.

Sie nennen ſich unglücklich, mein Bruder, und Sie wollen beichten? verſetzte der Noviz.

Oh! ich bin ſehr unglücklich! rief der Unbekannte. Oh! ja, ich möchte gern beichten.

Sollten Sie unglücklicher Weiſe einen Fehler be⸗ gangen haben 2

Einen Fehler! Ei! mein ganzes Leben iſt ein Feß⸗ ler, ein Fehler, der vom Morgen bis zum Abend dauert! rief der Unbekannte mit einem Seufzer, welcher andeu⸗ tete, daß er in einem Zuſtande völliger Zerknirſchung war.

So ſpreche ich mit einem Schuldigen? fragte der junge Mann mit einer Art von Angſt.

Oh! ja, mit einem Schuldigen, mit einem großen Schuldigen.

Der junge Mann machte unwillkürlich einen Schritt rückwärts.

Urtheilen Sie ſelbſt! fuhr der Unbekannte mit einer Geberde der Verzweiflung fort:ich bin Schau⸗ ſpieler.

Sie! rief der junge Mann mit dem freunblichſten Tone, indem er ſich dem Fremden näherte, während ſich der unglückliche Künſtler im Gegentheil entfernte, als wäre er nach dem Geſtändniß, das er gemacht, nicht mehr würdig der Berührung von ſeines Gleichen;Sie, Schauſpieler!

Mein Gott! ja.

Ah! Sie ſind Schauſpieler.

Und der junge Mann rückte immer näher auf ihn zu.