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durch den er bewies, daß er nicht zu demſelben Werthe, wie der Fremde, die ausnehmende Gunſt, die er vom Himmel empfangen, ſchätzte.
„Und dann,“ fuhr der Fremde mit wachſender Be⸗ geiſterung fort,„und dann ſind Sie hier zu Hauſe; dieſe Kirche, dieſer Altar, dieſe heiligen Gefäße, Alles dies gehört Ihnen.“
Der Noviz ſchaute den Fremden mit einem Erſtau⸗ nen an, das nicht ganz von Bangigkeit frei war. Offen⸗ bar fing er an zu befürchten, er habe es mit einem Manne von leicht verrücktem Gehirn zu thun.
Der Fremde aber fuhr, immer mehr ſich belebend, fort: „Dieſes Kleid gehört Ihnen; dieſer Roſenkranz gehört Ihnen; dieſes Buch, ein heiliges Buch, in dem Sie vom Morgen bis zum Abend leſen können, gehört Ihnen.“
Und während er dieſe Worte mit einem leiden⸗ ſchaftlichen Tone ſprach, ſchüttelte er ſo kräftig den Arm des Novizen, daß aus der Hand, die dieſen Arm ſchloß, das ſo beneidete Buch und zugleich mit dem Buche die von uns beſchriebene Brochure ſielen.
Als er dieſe Trennung zwiſchen dem Buche und der Brochure gewahrte, fürzte der Noviz ganz betreten auf die Brochure los und ließ ſie von den myſteriöſen Tiefen einer der Taſchen ſeiner Sutane verſchlingen; wo⸗ nach er, noch ganz ſchauernd von einer Gemüthsbewegung, die dem Schrecken glich, das Buch aufhob.
Dann richtete er ſchüchtern ſeinen Blick wieder auf den Fremden.
Doch der Unbekannte hatte nichts bemerkt, ſo groß war ſeine religiöſe Begeiſterung.
Die Augen der zwei Männer begegneten ſich, und beinahe zu gleicher Zeit ergriff der Unbekannte die bei⸗ den Hände des Novizen.
„Hören Sie, mein lieber Bruder,“ rief er,„Gott hat mich in Ihre Kirche geſchickt, die Vorſehung hat


