Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1852)
Entstehung
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wachen, daß ihr Zelt, beſtimmt, eines Tags eine Cita⸗ delle zu werden, nicht das Licht benahm. Jeder Schma⸗ rotzer, wenn er ſich an einen Tiſch ſetzt, iſt darauf bedacht, ſich nicht zu kleiden wie der Reiche oder nicht in Lumpen zu gehen wie der Arme: er würde den Blick auf ſeinen Reichthum oder auf ſeine Armuth ziehen. Jeder Ehr⸗ geizige muß Beſcheidenheit, wenn nicht Demuth, heucheln, entſchloſſen, im gegebenen Augenblick ſeine Klaue aus⸗ zuſtrecken wie der Tiger oder ſeinen Rachen aufzuſperren wie der Hai.

Die Geſellſchaft Jeſu hatte auch in Flandern, in Frankreich oder in Spanien, wo ihre bedeutendſten Häuſer waren, den Schöpfern dieſer Anſtalten nur die unſchein⸗ bare Bauart des Kloſters oder der Kaſerne erlaubt, welche in jener Zeit aus großen Mauern von Backſtein oder Stein, mit langen vergitterten Fenſtern, einigen in der Verzierung ſehr nüchternen Hallen und ein paar Halbſäulen beſtand, als ob die Säule mit hocherhabener Arbeit ein zu ſehr in die Augen fallender Lurus ge⸗ weſen wäre.

Dieſelbe Strenge im Innern, verbunden mit einer ängſtlichen Sorge für die Erhaltung der Geſundheit und die Tagesordnung, und die gerade Linie überall, wo die Väter ihre Novizen zu überwachen hatten, Schatten und Krümmungen überall, wo die Väter dem Publikum zu begegnen hatten.

Wir unternehmen es übrigens nicht, das Innere der Jeſuiten von Avignon zu beſchreiben; eine von unſeren Perſonen erwartet uns in der Kapelle der No⸗ ſ und, in Betracht ihrer Wichtigkeit, eilen wir zu ihr.

Da indeſſen jedes Drama ſeine Inſcenirung braucht, ſo werden wir ein Wort von dieſer Kapelle ſagen, in vie wir unſere Leſer einführen, wie wir ihnen ein Wort von der Stadt, die ſie mit uns ſo eben durchſchritten, geſagt haben.

Sie mögen alſo auf der Schwelle ſlehen bleiben,