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getäuſchte Hoffnung oder ein befriedigter Ehrgeiz, ein gegründeter Thron oder eine zerbrochene Krone iſt; mochte ſie endlich die Poeſie oder die Literatur, als ſanfte Erben der Benedictiner, unter die weißen Bogen des Kloſters, zwiſchen einen magern, an Blumen geizigen Raſen und einen glänzenden, durch die hohen Profile der Collegialkirche ausgeſchnittenen Sonnenſtrahl, ver⸗ bannen.
Avignon, dieſe bevorzugte Stadt, welche Alles das hatte, was die andern Städte haben, und tauſend Dinge noch dazu, Avignon hatte alſo ſeine Jeſuiten, und in die Kapelle des Noviciats führen wir vor Allem unſere Leſer, indem wir ihnen bemerken, daß wir uns in den erſten Tagen des Monats Mai 1727 unter der Regierung von König Ludwig XKV., der damals ſiebenzehn Jahre alt, befinden.
Auf dem Gipfel einer Straße, die man die Novizen⸗ Straße nannte, wir ſagen auf dem Gipfel, weil die Straßen von Avignon, einer gegen den Miſtral und die Sonne gebauten Stadt, meiſtens von ſteilen Steigen und jähen Abhängen gebildet werden, in der Novizen⸗ Straße erhob ſich das Gebäude des Noviciats, Wohnung und Kapelle.
Der Form und beſonders dem Gedanken nach allen denjenigen ähnlich, welche die Jeſuiten in Frankreich und ſogar außerhalb Frankreich errichtet haben, affectirte das Gebäude den nüchternen, beſcheidenen Styl, der keiner Periode angehört und diejenigen, welche ihn anwenden, nicht gefährden kann, weil er nichts den Augen materiell offenbart und man ein ſehr gelehrter Archäolog ſein muß, um die Seele der Steine in einer Geſellſchaft zu ſuchen, wo viele Lente die Seele der Menſchen leugnen.
Die Jeſuiten, Schmarotzerreiſende, verlarvte Erobe⸗ rer mußten, während es ihnen von der Herrſchaft der Schritt für Schritt eroberten Welt träumte, wenn ſie ſich niederließen, wo ſie ſich niederließen, darüber
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