Teil eines Werkes 
8. Bd. (1859)
Entstehung
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Schriftſteller jeden Genres, Lyriker, Roman⸗ ſchreiber, Dramatiker, Journaliſten hatten ſie un⸗ ter allen Formen und in allen Tonarten beſungen.

Jean Robert und Petrus hatten zum Erfolg Carmelitens viel beigetragen. Wir wiſſen, daß ſie deſſelben würdig war.

Nach einem Jahre ſchwerer Prüfung, während welcher ſie moraliſch zwiſchen Leben und Tod ge⸗ ſchwebt, hatte ſie ihre drei Freundinnen, Regina, Lydia und Fragola über die zu ergreifende Lebens⸗ ſtellung befragt, welche ihr die Mittel an die Hand gebe, ihren Schmerz einzuſchläfern.

Fräu von Marande hatte zur großen Welt gerathen.

Regina zum Kloſter.

Fragola zum Theater.

Sie hatten alle drei Recht; von irgend einem Standpunkte aus ſind die große Welt, das Klo⸗ ſter und das Theater drei Abgründe, in die man ſich ſtürzt, wenn man den Weg verloren hat.

Die Perſönlichkeit verſchwindet, man gehört

ott, dem Vergnügen oder der Kunſt an; nur ſich ſelbſt gehört man nicht mehr an.

Wir ſehen Carmelite ſich bei Frau von Ma⸗ rande verſuchen, an jenem Abend, wo ſie Camille von Rozan wieder fand und ſich ſeinen Blicken ebenſo plötzlich entzog.

Der alte Müller kam eines Tages zu Carme⸗ lite und ſagte ihr:

„Folge mir.“

Und er führte ſie fort, ohne ihr zu ſagen, wohin.

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