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ich Sie mit gefalteten Händen, es mich begreifen zu machen.“
Ich wiederhole Ihnen, daß das Ihr Stolz iſt, Ihr Geiſt, der ſich empört gegen Ihr Gewiſ⸗ ſen; denn Ihr Gewiſſen ruft Ihnen zu, ohne daß ich nöthig hätte, dieſe Worte zu wiederholen: „Alles Böſe, was Du gethan, mußt Du wieder gut machen!“ Das iſt das göttliche Geſetz, das höchſte Geſetz. Aber was gilt den verkehrten Men⸗ ſchen der Ruf ihres Gewiſſens? Denken Sie ſich nur, daß Sie befleckt mit dieſem Vergehen vor den Richterſtuhl Gottes kommen, während Sie doch gereinigt hätten davor treten können! Glauben Sie, daß Gott in ſeiner ſtrengen Gerechtigkeit, nicht einen Boten erwecken wird, der zu dieſem ge⸗ kränkten Gatten ſagt:„Mann, die Frau, die Dir vor Gott gehörte, hat Dich unter den Menſchen verrathen.““
„Gnade, Herr Abbé!“ rief die arme Frau in
ummer aufgelbſt.
„Mann!“ fuhr der Abbé mit geller Stimme fort,„dieſe Frau hat den Rath von mir erhalten, Dich um Vergebung anzuflehen, und ſie war Ver⸗ brecherin genug, auf den Stufen meines Thrones niederzuknieen mit einer befleckten Stirne.“
„Gnade! Gnade!“ wiederholte die Prinzeſſin.
„Nein, keine Gnade! wird die Stimme Gottes ſagen. Mann, ſei ohne Barmherzigkeit für das Verbrechen dieſer Ruchloſen und verwünſche ihren Namen auf Erden, wie ich ihre Seele ſtrafen werde im Himmel. Das iſt die furchtbare Strafe, welche
ott Ihnen aufbewahrt— hier auf Erden, wie


