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ſie einen Augenblick nachgedacht,„ſprechen wir nicht weiter davon und kommen wir auf die Art der Sühne zurück, die Sie mir vorſchlagen.“
Die arme Frau hatte nie ſo lange geſprochen, ſie hielt einen Augenblick, wie es ſchien, erſchöpft inne und Schweißtropfen überſtrömten ihre Stirne.
Der Abbé glaubte nichts Beſſeres thun zu können, als zu ſchweigen; ſie unterbrach die Stille.
„Herr Abbé,“ ſagte ſie,„wenn ich das Ge⸗
ſtändniß nicht mache, das Sie fordern, was wird
die Folge ſein?“
„Ewige Strafe für Sie in der andern Welt.“
„Und abſolute Ruhe für den Herrn Mar⸗ ſchall in dieſer?“
„Natürlich, meine Schweſter, aber..
„Aber, Herr Abbé, glauben Sie nicht, daß meine Sühne größer ſein werde, wenn ich um den Preis einer ewigen Strafe die Ruhe meines Gat⸗ ten erkaufe?“
„Nein,“ ſagte der Abbé, den dieſe Frage nicht wenig in Verlegenheit brachte;„nein,“ wiederholte er, um durch die Wiederholung des Wortes, in Ermanglung von Gründen, ſeiner Antwort mehr Gewicht zu verleihen.
„Wollen Sie mir ſagen weßhalb?“ drängte die Marſchallin.
„Man hondelt nicht um ſein Seelenheil, meine Schweſter,“ antwortete der Abbs hart, indem er die arme Frau dadurch einzuſchüchtern ſuchte.
„Heißt das nicht ſein Seelenheil verdienen, wenn man das eines andern ſichert?“
„Nein, meine Schweſter; wenn Sie noch einige


