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er wagte es nicht, den geringſten Einwurf zu ma⸗ chen; er fühlte ſich wie der Haſe in den Krallen des Tigers.
„Nun denn,“ fragte der Italiener,„Sie über⸗ nehmen es?“
„Ich wünſche nichts mehr, Monſeigneur; nur möchte ich auch verſtehen!“
„Verſtehen! und warum? Iſt es ſo lange, ſeit Sie in die heilige Geſellſchaft aufgenommen wur⸗ den, um das erſte eſeh vergeſſen zu haben: herinde ac cadaver? Gehorche ohne Frage, ohne Ueberlegung, blind; gehorche, wie eine Leiche.“
„Ich bin bereit,“ ſagte der Abbé feierlich, als er ſo an das Geſetz des Ordens erinnert wurde, „die Miſſion, die Sie mir anvertrauen, getreu zu erfüllen und perinde ac cadaver zu gehorchen.“
„Das iſt ſchön!“ ſagte Monſeigneur Coletti.
Und, indem er an ſeinen Schreibtiſch trat, nahm er ein kleines Portefeuille heraus, das, wie man durch ſeine Hülſe hindurch ſah, dick geſpickt war.
„Ich weiß, daß Sie arm und bedürftig ſind,“ ſagte der Prälat;„Sie können durch die die ich Ihnen gegeben habe, zu außerordentlichen Ausgaben veranlaßt ſein. Ich glaube Ihnen ge⸗ genüber noch in Schulden zu ſtehen, ſelbſt wenn ich auch alle Koſten auf mich nehme. Nach der glüclichen Ausführung der Miſſion werden Sie als Dank für die guten Dienſte, die Sie geleiſtet, eine ebenſo große Summe erhalten, wie die in dieſem Porteſeuille enthaltene.“
Der Abbé Bouquemont erröthete und zitterte zugleich vor Freude, und es bedurfte all' der


