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glühenden Sonne des Schlachtfeldes frühzeitig alt Sen nicht gerade gemacht war, den ſüßen raum eines jungen Mädchens von glühendem Geiſt und Körper zu verwirklichen. Aber die Götter des Augenblicks wollten es ſo.
Wir kommen übrigens auf alle dieſe Details nur deßhalb zurück, weil die Dimenſionen unfres Buches die Perſonen, welche darin eine Rolle ſpie⸗ len, bisweilen aus den Augen und damit aus dem Geiſte unſerer Leſer rücken, und dieſe Perſonen, wenn ſie wieder auftreten, in ihrem Gedächtniſſe etwas verwiſcht ſein können.
Das war alſo die Prinzeſſin Rina, als Graf Rappt bei ihr erſchien.
Graf Rappt, jung, ſchön, mit einem Blick voll Kühnheit, welche in den Augen einer Frau für Leidenſchaft gelten konnte, Graf Rappt hatte das Mittel gefunden, dieſes vertrocknete Herz wieder aufzufriſchen und die Hoffnung in ihm wieder kei⸗ men zu machen.
Die Prinzeſſin glaubte einen Augenblick die Liebe gefunden zu haben, dieſes gelobte Land der Frauen, und ſie unternahm freudig die Pilgerſchaft dahin. Auf der Hälfte des Weges, der bergan ging, erkannte ſie jedoch, mit welchem Reiſegeführ⸗ ten ſie es ju thun hatte. Der Stolz, der Ehr⸗ geiz, die Kälte, der Egoismus des Grafen enthüll⸗ ten ſich ihr raſch. Der Grof war für ſie ein zwei⸗ ter Gemahl, nur weniger gut, weniger edel, weni⸗ nachſichtig oder vielmehr tyranniſcher, als der erſte.
Die Geburt Regina's hatte einen Augenblick


