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ze von Willis oder Elfen, von Tſchins oder Ko⸗ olden.
Man mochte ſie ſuchen, wo man wollte, man fand ſie nirgend. Nirgend war ſie zu ſehen: kaum eine flüchtige Begegnung; oder richtiger geſagt, man ſah ſie nicht, man ahnke nur ihr Daſein.
Tauſend ſeltſame Erzählungen hatten ohne Zwei⸗ fel über ſie circulirt, über die wirkliche Urſache ihres zurückgezogenen Lebens, aber Erzählungen, die aller Vernunft und Begründung entbehrten, lügneriſche Berichte, erfunden von den neidiſchen Coterien der Salons.
Sagen wir es gleich, daß nicht mal das Echo dieſes abſcheulichen Gemurmels die Schwelle des ſtillen Palaſtes der Prinzeſſin erreicht hatte, die auf ihr Boudoir ſich einſchränkte oder vielmehr in ihr Boudoir eingeſargt, die Schwelle deſſelben nicht verließ, weder um die freie Luft zu athmen, noch den Tag zu ſehen.
Da ſie nichts gethan und geſagt, was von An⸗ dern hätte bemerkt werden können, ſo hatte ſie auch nichts von dem gehört, was Andere von ihr ſagten.
Sie empfing nur wenig Beſuche: ihren Gemahl, ihre Tochter, die argiſe de la Tournelle, Mon⸗ ſeigneur Coletti, ihren Beichtiger, und Herrn Rappt; und die Beſuche des Letzteren waren überdies im⸗ mer ſeltener geworden.
Sie lebte, abgeſehen von dieſen Beſuchen, in beinahe vollſtändiger Einſamkeit, wie eine iſolirte Pflanze zwiſchen vier bis fünf entfernt ſtehenden Gewächſen, von ihnen weder wohlthätiges Licht, noch erfriſchenden Duft, noch belebenden Hauch


