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Der Abbé Bouquemont, der nicht zu hoffen wagte, daß man ihn dazu beſtimme, verrieth laut ſeine Freude, als er erfuhr, daß die Wahl auf ihn gefallen ſei. So mit beiden Füßen in dieſe vor⸗ nehme Familie und in das reiche Hötel der La⸗ mothe Houdan verſetzt zu werden! dieſes glän⸗ ende Haus leiten zu dürfen, welch'ſchöner Traum!
iemals hatte der würdige Abbé gewagt einen ſol⸗ chen Wunſch zu hegen, und er war wie aus den Wolken gefallen, als man ihm ſein Glück an⸗ kündigte.
Die Margquiſe de la Tournelle bat die beiden Geiſtlichen, ſich einen Augenblick in ihr Toiletten⸗ zimmer zurückziehen zu dürfen und ließ ſie allein.
„Herr Abbs,“ ſagte der Biſchof,„ich habe Ih⸗ nen verſprochen, Ihnen bei erſter Gelegenheit das Mittel an die Hond zu geben, ſich nach Ihrem Verdienſte zu lanciren;— dieſe Gelegenheit bietet ſich jetzt und Sie haben das Mittel nun in Händen.“
„Monſeigneur,“ rief der Abbé,„glauben Sie an die ewige Dankbarkeit Ihres ergebenſten Die⸗ ners.“
„Ihrer Ergebenheit bedarf ich allerdings in dieſem Falle, Herr Abbe, nicht für mich, ſondern für unſere heilige Religion. Ich mache Sie an meiner Statt zum unumſchränkten Herrn eines Schickſals und ich wage zu glauben, daß Sie han⸗ deln werden, wie ich gehandelt hätte.“
Dieſe Worte, welche ein wenig feierlich geſpro⸗ chen waren, warfen ein wahres Mißtrauen in das Gemüth des Abbé Bouquemont, der von Hauſe aus
ſchon mißtrauiſch war.
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