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nenden und wirklich auch für ihn ganz unbegreif⸗ lichen Worten, ganz entſchieden, es iſt kaum zu glauben, erklärt, daß ich in's Künftige mich nichts 6 um das Seelenheil der Prinzeſſin zu kümmern habe.“
„Großer Gott!“ rief die Frau Marquiſe im höchſten Staunen und Schrecken.
„Das macht Sie ſchauern, Frau Margquiſe?“
„Das erfüllt mich mit Schmerz,“ antwortete die fromme Frau.
„Nun,“ fuhr der Biſchof fort,„da gilt es eine ſchöne Miſſion zu erfüllen, liebe Marquiſe: es handelt ſich darum, dieſe Seele ihrem Joch zu ent⸗ reißen! es handelt ſich darum, ein tiefbekümmertes Geſchöpf um jeden Preis, mit Aufopferung Ihrer ſelbſt ſogar zu retten. Ich habe auf Sie gezählt, meine liebe Büßerin, und ich wage zu glauben, daß ich mich nicht getäuſcht.“
„Monſeigneur,“ rief die Marquiſe, in der heftigſten Exaltation,„es dauert keine Viertel⸗ ſtunde, ſo bin ich bei dem Marſchall, und ſo wahr ich an Gott glaube, ehe eine Stunde ver⸗ geht, werde ich den Marſchall zur Faſſung ge⸗ bracht haben und zu Ihren Füßen ſehen als de⸗ mhige Sünder.“
„Sie verſtehen mich nicht, Marquiſe,“ verſetzte der Biſchof etwas ungeduldig; es handelt ſich nicht um den Marſchall, und unter uns geſagt, ich bitte Sie, ihn von Allem dem nicht das Mindeſte mer⸗ ken zu laſſen, nicht die geringſte Anſpielung zu machen. Ich brauche die Entſchuldigungen des Marſchalls nicht. Ich weiß aus langer


