Teil eines Werkes 
8. Bd. (1859)
Entstehung
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Coletti, als er den Marſchall de Lamothe Houdan verließ, wie er geſagt, als er vom Grafen Rappt wegging.

Nur war ſein Lächeln am Nachmittag noch ſchlimmer, als am Vormittag.

„Zu Frau von la Tournelle!“ rief er ſeinem Kutſcher zu..

Nach Verfluß von einer Viertelſtunde ſaß er im Boudoir der Marquiſe, die, ſeit iwe Stun⸗ den abweſend, in wenigen Augenblicken zurück kommen mußte.

Das war gerade die Zeit, die er nöthig hatte, um ſeinen Schlachtenplan zu entwerfen.

Und das war wirklich ein Schlachtenplan. Nie hatte ein Eroberer mit mehr Geduld und mehr Geiſt die Einnahme einer Stadt ſtudirt. So ſicher das Reſultat, ſo ſchwierig war der Angriff. Von welcher Seite ſollte er die Belagerung beginnen? Welcher Waffen follte er ſich bedienen? Der Mar⸗ quiſe die Szene erzählen, die er ſo eben mit dem Grafen Rappt gehabt, das war unmöglich: zwi⸗ ſchen dem Grafen und ihm würde die Marquiſe nicht zu wählen gezögert haben. Der Biſchof wußte das wohl, denn er kannte ihren Ehrgeiz ſo gut, als ihre Frömmigkeit, und dieſe erſchien ihm ge⸗ ringer als jener.

Er konnte ihr auch nicht ſeine Unterredung mit dem Marſchall de Lamothe Hondan erzählen. Das hätte ſich mit dem im Augenblick mächtigſten Fmiliengliede verfeinden heißen, und doch mußte ans Werk geſchritten werden, und das ſo bald als

Dumas, Salvator. VIII. 3