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ſüernn Sie ſich deutlicher, wenn es Ihnen efällig.“
„Nehmen Sie, Exzellenz,“ ſagte der Biſchof, indem er aus ſeiner Taſche den Brief des Herrn Rappt zog und ihn dem Marſchall darbot.
Das Geſicht des Marſchalls wurde bei der Lectüre des Briefes purpurroth.
„Nehmen Sie,“ ſagte er, indem er den Brief mit Verachtung zurückgab.„Ich begreife Sie jetzt ganz und weiß, was Sie von mir zu fordern ge⸗ kommen ſind.“
Dann wandte er ſich um und läutete.
„Gehen Sie,“ ſagte er,„und danken Sie Gott
für das Kleid, das Sie tragen und den Ort, wo
wir uns befinden.“
„Exzellenz!“ rief der Biſchof wüthend.
„Stille!“ ſagte der Marſchall in gebieteriſchem Tone.„Vernehmen Sie einen guten Rath, damit Sie wenigſtens ganz Ihre Zeit verloren ha⸗ ben. Ueberlaſſen Sie das Seelenheil der Frau Marſchallin einem Andern; mit deutlicheren Wor⸗ ten, wagen Sie es nicht mehr, einen Fuß in das Hötel de Lamothe Houdan zu ſetzen, es könnte Ihnen, wenn auch kein Unglück, doch Schmach und Schande werden.“
Monſeigneur Coletti wollte antworten, ſein Auge ſtand in Feuer, ſeine Wangen glühten. Er warf dem Marſchall ſeine furchtbarſten Blicke zu, als der Huiſſier eintrat.
„Begleiten Sie dieſen Herrn hinab,“ ſagte der Marſchall..
„Du haſt's gewollt,“ murmelte Monſeigneur


