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ernennen zu laſſen, und Sie machten ſich verbind⸗ lich, ihn als Deputirten durchzuſetzen.“
„Im Intereſſe des Himmels und des Staates. Ja, Herr Marſchall.“
„Gut denn, Herr Abbé,“ ſagte der Marſchall, „als Sie ſo eben bei mir eintraten, wußte ich ſchon, was ich von der Moralität des Grafen Rappt zu halten habe...“
„Ich zweifle nicht daran, Exzellenz,“ unterbrach ihn der Biſchof.
„Wenn Sie von hier weggehen, Herr Abbé,“ fuhr der Marſchall fort,„ſo werde ich wiſſen, weſſen ich mich bei Ihnen zu verſehen habe.“ ee Marſchall,“ rief Monſeigneur Coletti
eftig.
„Was gibt es?“ fragte der Marſchall mit ſtolzer Miene.
„Eure Exzellenz mögen mein Erſtaunen ent⸗ ſchuldigen; aber ich war, als ich hier eintrat, nicht auf das gefaßt, was daraus entſtehen ſollte.“
„Was wird denn entſtehen, Herr Abbé?“
„Eure Exzellenz weiß das ebenſogut, als ich; wenn Eure Exzellenz nicht all' ihren Einfluß an⸗ wendet, um mich beim Papſte wieder in Gunſt zu ſetzen, bei dem ich angeſchwärzt worden bin, ſo ſehe ich mich genöthigt, die ſchriftlichen Beweiſe von der Schmach des Herrn Grafen der Oeffentlich⸗ keit zu übergeben, und ich glaube nicht, daß der Herr Marſchall ſehr erfreut ſein werde, ſeinen vornehmen Namen durch eine ſo ſchmutzige Ge⸗ ſchichte entehrt zu ſehen.“


