Teil eines Werkes 
8. Bd. (1859)
Entstehung
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„Ja, Herr Marſchall.“

„Aber welche Beziehung kann zwiſchen dem Grafen Rappt und Ihnen obwalten und weßhalb ſollte er Sie verleumdet haben?“

„Sie kennen, Herr Marſchall, den allmächtigen Einfluß der Geiſtlichkeit auf die Bourgeviſie?“

„Ja!“ murmelte der Marſchall de Lamothe⸗ Hondan in dem Tone, in welchem er etwa geſagt hätte:„Leider! nur zu ſehr!“

„In dem Augenblicke der Wahlen,“ fuhr der Biſchof fort,„hat die Geiſtlichkeit ihren ganzen Einfluß, den ihr das öffentliche Vertrauen bietet, benützt, um die Candidaten Seiner Majeſtät in die Kammer zu lanciren. Eines der Mitglieder der Geiſtlichkeit, welchem ein fleckenloſes Leben mehr als wahres Verdienſt einen großen Einfluß auf die Wahlen von Paris verlieh, bin ich, Exzellenz, Ihr ei reſpectvoller, getreuer Diener...“

„Aber ich ſehe nicht,“ ſagte der Marſchall, der ungeduldig zu werden begann,„welche Beziehun zwiſchen den Verleumdungen, deren Gegenſtan Sie ſind, den Wahlen und meinem Schwiegerſohn obwalten ſollte.“

„Eine ſehr nahe Beziehung, Herr Marſchall. Am Vorabend der Wahlen nämlich ſuchte mich der Graf Rappt auf, um mir, wenn ich in meinen Bemühungen für ſeine Wahl glücklich wäre, das Erzbisthum von Paris anzubieten, falls die Krank⸗ heit des Erzbiſchofs tödtlich werden würde, oder jedes andere vacante Erzbisthum, im Falle Mon⸗ ſeigneur wieder aufkäme.“

„Pfui!“ ſagte der Marſchall, mit dem Aus⸗