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tugendhaften Gattin ein abſcheulicher Menſch, ohne hre und ohne Schaam ſei; ein Verbrecher, der mit den ſchmählichſten Schandthaten befleckt iſt?“
„Ich verſtehe Sie nicht, Monſeigneur.“
„Was würben Sie ſagen, wenn der, von dem ich Ihnen ſpreche, der abſcheulichſte, ſchamloſeſte, gefährlichſte Schurke der Chriſtenheit wäre?“
„Ich würde ihm ſagen, daß ſein Platz nicht mehr neben meiner Frau ſei, und wenn er darauf wollte, würde ich ihn zur Thüre hinaus⸗ werfen.“
„Nun gut, Herr Marſchall, der, von dem ich Ihnen ſpreche, iſt, wenn auch kein ſolcher Ver⸗ brecher, doch angeklagt, ein ſolcher zü ſein, und von IZhnen, der Loyalität und der Ehre ſelbſt, fordere ich Gerechtigkeit.“
„Wenn ich Sie recht verſtehe, Monſeigneur, ſo ſind Sie, ich weiß nicht, welches Vergehens ange⸗ klagt und Sie wenden ſich an mich, um die Süh⸗ nung der Ihnen angethanen Kränkung zu fordern. Unglücklicher Weiſe, Monſeigneur, und ich bedaure das lebhaft, kann ich nichts thun. Wenn Sie Mi⸗ litär wären, ſo würde dies ein anderer Fall ſein; aber Sie ſind Geiſtlicher und Sie müſſen ſich an den Kultminiſter wenden.“
„Sie verſtehen mich nicht, Herr Marſchall.“ „Dann erklären Sie ſich deutlicher.“
Ich bin bei dem heiligen Vater von einem Ih⸗ Familienglieder angeklagt, verleumdet.“
„Von wem?“
„Von Ihrem Schwiegerſohne.“
„Von dem Grafen Rappt?“
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