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ſcheuliche Vergnügen, die Aufregung des Biſchofs u verlängern, kurz Herr Rappt war ſo lange in ſet Lecküre vertieft, daß Monſeigneur Coletti eine Bemerkung machen zu müſſen glaubte.
„Die Handſchrift des Papſtes iſt wohl ſehr ſchwer zu leſen?“ ſagte er, um anzuknüpfen.
„Doch nicht, ich verſichere Sie,“ antwortete Graf Rappt, indem er ihm den Brief hinbot, „leſen Sie ſelbſt.“
Der Biſchof ergriff begierig den Brief und las ihn mit einem einzigen Blick. Er war kurz und doch ſehr deutlich und entſchieden. Es war eine klare, kurze, einfache Weigerung, Etwas für einen Menſchen zu thun, deſſen Lebensweiſe die ganze Strenge des römiſchen Hofes laut herausfordre.
Monſeigneur Coletti erblaßte und ſagte, den Brief dem Grafen zurückgebend:
„Herr Graf, iſt es zu viel, wenn ich Sie um Ihre Unterſtützung in dieſer unglückſeligen Con⸗ junctur bitte?“
„Ich verſtehe Sie nicht, Monſeigneur.“
„Man mir ſichtlich übel mitgeſpielt.“
„Das iſt wahrſcheinlich.“
„Man hat mich verleumdet.“
„Vielleicht.“
„Es hat Jemand ſeinen Einfluß bei Seiner Hei⸗ ligkeit mißbraucht, um mich bei ihm anzuſchwärzen.“
„Das glaube ich auch.“
„Nun gut, Herr Graf, ich habe die Ehre, Sie zu bitten, Ihren ganzen Einfluß geltend zu ma⸗ chen und dieſer Einfluß iſt unermeßlich, um mir dieſe Gnade wieder zuzuwenden.“
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