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pfen, deren ſchwimmender Blick in einer uns frem⸗ den Welt zu weilen ſcheint. Die Schauer der Melodie, die ſie zu durchzittern ſchienen, theilten ſich auch Salvator mit, denn als er eintrat, ſchauerte er unwillkürlich.
Salvator hatte ſich, um bei ſeiner Couſine zu erſcheinen, als Mann von Welt nicht blos, ſon⸗ dern ſogar als Elegant nach der ſtrengſten Etikette gekleidet.
Als ſie ihn in ſo feiner und gien lt Toi⸗ lette erblickte, leuchteten die Augen des jungen Mädchens wieder auf und Haß und Zorn blitzten daraus hervor.
„Sie haben mit mir zu ſprechen, mein Herr?“ ſagte ſie trocken und mit verächtlichem Stolze.
„Ja, Couſine,“ antwortete Salvator.
Fräulein von Valgeneuſe zuckte zornig mit den Lippen, als ſie das Wort Couſine hörte, das ihr wie eine beleidigende Vertraulichkeit klang.
„Und was können Sie von mir wollen?“ ant⸗ wortete ſie in demſelben Tone.
„Ich wollte Ihnen ſagen,“ fuhr Salvator fort, den die ſtolze Miene des Fräuleins von Valge⸗ neuſe nicht im Geringſten kümmerte,„in welche ſt Sie durch den Tod Ihres Bruders verſetzt ind.“
„Es iſt alſo die Erbſchaftsfrage, von der Sie mit mir ſprechen wollen?“
„Sie begreifen die Wichtigkeit derſelben, nicht wahr?“
„Sie behaupten, glaube ich, daß dieſe Erbſchaft Ihnen gehört?“


