Teil eines Werkes 
8. Bd. (1859)
Entstehung
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Ich behaupte nicht blos, ich weiß es zu be⸗ gründen.

Das koſtet wenig, wir werden prozeſſiren.

Jenes koſtet allerdings nichts, ſagte Salva⸗ tor,aber prozeſſiren koſtet viel; Sie werden nicht prozeſſiren, meine Couſine.

Und wer wird mich hindern? Sie?

Gott behüte mich!

Wer denn?

Ihre Vernunft, und vor Allem Ihr Notar.

Was wollen Sie damit ſagen?

Ich will damit ſagen, daß Sie geſtern Ihren Notar kommen ließen, der zugleich auch der meine iſt, Herrn Baratteau, einen ſehr braven Mann! daß Sie ihm ſagten, er ſolle Sie über den Stand Ihrer Angelegenheiten in's Reine ſetzen, und daß Sie ihn, als Sie erfuhren, Sie haben nichts mehr, ihn um ſeinen Rath baten; er hat Ihnen gerathen, nicht zu prozeſſiren, weil das Teſtament, das ich ſe einem Prozeſſe nicht die geringſte Chance aſſe.

Ich werde meinen Advocaten zu Rathe ziehen.

Die Schlla wird Ihnen keinen beſſern Rath geben, als die Charybdis.

Was wollen Sie aber denn von mir, mein Herr? Ich begreife den Zweck Ihres Beſuches nicht, wenn Sie nicht etwa die Abſicht hätten, ſich an einer Frau für den Haß zu rächen, den Sie gegen ihren Bruder hegten.

Salvator ſchüttelte mit ſanfter Melancholie den

opf. Ich haſſe Niemanden, ſagte er,nicht mal

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